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Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) bei Alzheimer-Erkrankung

Product video MASTERPUL ONE


Angewandtes Wissen für die Neurologie – Das TPS®-Wirkprinzip

Die Schlüsselfunktion nimmt dabei die Mechanotransduktion ein. Durch die Stimulation von Wachstumsfaktoren, vor allem VEGF3,4, kommt es zu einer Verbesserung der Gehirndurchblutung, zur Bildung von neuen Blutgefässen (Neoangiogenese) und zur Nervenregeneration. Weiterhin kommt es auch zur Freisetzung von Stickoxid (NO)5. Das Stickoxid bewirkt eine direkte Vasodilatation und führt damit zu einer Erhöhung der Durchblutung.NEUROLITH – Mit TPS® können Gehirnregionen gezielt stimuliert werden

Mit TPS® können Gehirnregionen gezielt stimuliert werden

Biologische Effekte der TPS®

  • Mechanotransduktion6
  • Erhöhung der Zellpermeabilität7
  • Stimulation mechanosensitiver Ionenkanäle6
  • Ausschüttung von Stickoxid (NO)5, das Vasodilatation, erhöhten Stoffwechsel und Angiogenese bewirkt und entzündungshemmend wirkt
  • Stimulation von vaskulären Wachstumsfaktoren (VEGF)3,4
  • Stimulation von BDNF8
  • Migration und Differenzierung von Stammzellen4,6

Mit der TPS® können die Gehirnregionen bis zu 8 cm tief stimuliert werden. Die TPS® verhindert durch die kurze Stimulationsdauer die Gefahr einer Gewebserwärmung. So können die applizierten Pulse mit höchster klinischer Effizienz auf die zu behandelnde Region einwirken. Die TPS®-Behandlung erfolgt durch die geschlossene Schädeldecke hindurch. Während der Behandlung ist der Patient nicht fixiert und kann sich frei bewegen. Es zeigten sich signifikante Steigerungen im CERAD-Test und ein Abfall des Becks-Depressions-Index bei leichtgradiger bis mittelschwerer Demenz. Bisher wurden mit dem
NEUROLITH®-System über 1.500 Behandlungssitzungen durchgeführt.

Vorteile der TPS®

  • 6 Behandlungen innerhalb von 2 Wochen
  • Ambulante Behandlung (30 min/Sitzung)
  • Schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen
  • Personalisierte Behandlung durch MRI-Daten
  • Kein begleitendes kognitives Training erforderlich
  • Keine Rasur der Kopfhaut notwendig
  • Keine Fixierung des Patienten während der Behandlung

BodyTrack® – Behandlungsdokumentation in Echtzeit

Durch das Echtzeit-Tracking der Handstückposition wird automatisch sichtbar, welche Region behandelt wurde. Die Verwendung personalisierter MRI-Daten ermöglicht es, individuelle Besonderheiten im Gehirn zu berücksichtigen. Bei jeder Positionsänderung des Handstücks passt sich automatisch die Darstellung der Zielregionen in den geladenen MRI-Bildern an. Die applizierte Energie wird farblich dargestellt. Die BodyTrack®-Software ist ein einzigartiges Werkzeug zur Visualisierung und Kontrolle der abgegebenen TPS®-Pulse und des Behandlungsverlaufs.

Echtzeitdarstellung einer TPS®-Behandlung
Echtzeitdarstellung einer TPS®-Behandlung

Vorteile der BodyTrack®-Software

  • Verwendung personalisierter MRI-Daten
  • Darstellung der MRI-Daten in 3 Perspektiven (axial, koronar und sagittal)
  • Farbliche Visualisierung der Behandlungszone
  • Darstellung der Verteilung der TPS®-Pulse in Echtzeit
  • Ständige Visualisierung und Dokumentation der applizierten Energien und des Behandlungsverlaufs

NEUROLITH® – Perfekt für die einfache Alzheimer-Behandlung

Das Design des NEUROLITH® überzeugt! Die besondere Ergonomie des TPS®-Handstücks unterstützt eine ermüdungsarme und dadurch leichte Behandlung direkt am Patienten. Die Ankoppelfläche passt sich jeder Kopfform an und macht dadurch die Behandlung mit fokussierten Pulsen einfach und effizient. Die NEUROLITH®-Software beinhaltet eine Patientenverwaltung mit aufrufbaren Daten sowie empfohlenen Behandlungsparametern.

NEUROLITH – Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) bei Alzheimer-Erkrankung
3D-Kamera mit Positionserkennung von Patient und Handstück / Kalibrierstift und Patientenbrille mit Markern / TPS®-Handstück mit Markern

Vorteile des NEUROLITH®

  • Fokussierte Tiefenstimulation
  • Individualisierte 3D-Kopfdarstellung
  • 3D-Infrarot-Kamerasystem für präzises Gehirntracking
  • USB-Schnittstelle für MRI-Datenimport
  • Patientendatenbank

Publikationen:
3Yahata, K. et al.: Low-energy extracorporeal shock wave therapy for promotion of vascular endothelial growth factor expression and angiogenesis and improvement of locomotor and sensory functions after spinal cord injury, J Neurosurg Spine, Vol. 25(6), Pages 745–755, 2016
4Hatanaka, K. et al.: Molecular mechanisms of the angiogenic effects of low-energy shock wave therapy: roles of mechanotransduction, Am J Physiol Cell Physiol, Vol. 311(3), C378–C385, 2016
5Mariotto, S. et al.: Extracorporeal shock waves: From lithotripsy to anti-inflammatory
action by NO production, Nitric Oxide, Vol. 12(2), 89–96, 2005
6d´Agostino, M. C. et al.: Shock wave as biological therapeutic tool: From mechanical stimulation to recovery and healing, through mechanotransduction, Int J Surg., Dec. 24(Pt B), 147-153, 2015
7López-Marín, L. M. et al.: Shock wave–induced permeabilization of mammalian cells, Phys Life Rev., 26-27:1-38, 2018
8Wang, B. et al.: Low-Intensity Extracorporeal Shock Wave Therapy Enhances Brain-Derived Neurotrophic Factor Expression through PERK/ATF4 Signaling Pathway, Int J Mol Sci., Feb 16;18(2). pii: E433, 2017

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