Nierensteine im Fadenkreuz mit dem MODULITH SLX-F2

 

Nierensteine sind eine Zivilisationskrankheit, die fast 5 % der Bevölkerung im Laufe des Lebens erleiden. Mit steigender Tendenz sind jährlich fast 1,5 % der Bevölkerung neu von diesem Krankheitsbild mit oft sehr schmerzhaftem Verlauf betroffen. Innerhalb von 10 Jahren erleiden ca. 50 % ein Rezidiv, sofern die Steinbildung unbehandelt bleibt. Diese Zahlen zeigen, welche Bedeutung einer modernen Steintherapie heute zukommt.

(Picture left: Dr med Peter Sprenk, consultant urologist at the Urological Centre and affiliated doctor at Brilon Community Hospital, Franz Haselhorst, urology specialist nurse, Dr med Heinz Grosse-Vollmer, consultant urologist at the Urological Centre and affiliated doctor at Brilon Community Hospital (from left to right). Picture right: Localisation by X-ray fluoroscopy and stone positioning in the focus of the shock wave field)

Städtisches Krankenhaus Brilon, Deutschland, an vorderster Front

 

Im neuen Steinzentrum des Städtischen Krankenhauses erinnert wenig an die Zeiten der offenen Steinoperationen. Stattdessen beherrschen eine computergesteuerte Patientenliege und schwenkbare Monitore, auf denen die Nierensteine im Körper dargestellt werden, die Szenerie. An Stelle des Skalpells dringen Stosswellen von STORZ MEDICAL von aussen in den Körper ein. Sie zerbrechen den Stein in sandkorngrosse Fragmente, die dann auf natürlichem Weg über den Harnleiter und die Blase aus dem Körper ausgeschieden werden.

 

Der Steinarbeitsplatz der neuesten Generation von STORZ MEDICAL im Städtischen Krankenhaus Brilon ortet den Stein millimetergenau in dem er aus zwei Richtungen im Röntgenbild angepeilt und dann computergesteuert im Brennpunkt des Stosswellenfeldes positioniert wird. In vielen Fällen bietet das Ultraschallbild eine willkommene Ergänzung oder gar Alternative zum Röntgenbild. Damit kann der Zertrümmerungsvorgang ohne jegliche Strahlenbelastung fortlaufend beobachtet und kontrolliert werden.

 

Die im Städtischen Krankenhaus Brilon eingesetzte Stosswellenquelle wird als die derzeit modernste im Markt angesehen. Dieses elegante Verfahren der Stosswellenlithotripsie kann auf nahezu alle Steine angewendet werden.

Mehrfache Nutzung, Steintherapie ohne Kompromisse

 

Für den Fall, dass die Stein nicht allein mit Stosswellen ausreichend zertrümmert oder ausgespült werden kann bietet der neue Arbeitsplatz im Städtischen Krankenhaus die Möglichkeit, alle notwendigen Massnahmen direkt auf der selben Anlage durchzuführen.

 

Während man früher verschiedene Arbeitsplätze für die unterschiedlichen Verfahren benötigte, können diese heute auf einem einzigen Arbeitsplatz ausgeführt werden. Das spart Kosten und Raum, der sonst für unterschiedliche Arbeitsplätze erforderlich gewesen wäre.

Datenspeicherung und Vernetzung

Die Abläufe in modernen Krankenhäusern erfordern eine effiziente Organisation, die alle notwendigen Patientendaten für die anstehenden Untersuchungen und Eingriffe sofort für den behandelnden Arzt verfügbar macht.

Der Steinarbeitsplatz MODULITH® SLX-F2 im Städtischen Krankenhaus Brilon ist deshalb eingebunden in das Krankenhausnetzwerk, so dass alle diagnostischen Befunde, Röntgenbilder, so wie die Behandlungsdaten vernetzt an zentraler Stelle gespeichert werden und z.B. im Rahmen weiterer Untersuchungen jederzeit abrufbar sind.

Mit Stolz lässt sich feststellen, dass das Städtische Krankenhaus Brilon in Sachen Nierensteintherapie nun zu den zu den Top-Adressen der Steintherapie, weltweit, gehört.

 

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Monday, 21 August 2017
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