Warum ist der neue MODULITH® SLK »inline« die beste Entscheidung für eine urologische Klinik?

Interview mit dem ESWL-Experten Prof. Dr. Axel Häcker

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Häcker, seit 1989, beginnend mit dem ersten MODULITH® SL10/20, setzt Ihre Klinik auf die Extrakorporale Lithotripsie. Sie selbst arbeiteten bis Februar dieses Jahres mit einem Lithotripter von Storz Medical, dem MODULITH® SLK. Sie und Ihr Haus haben sich nun für den neuen MODULITH® SLK »inline« entschieden. Was waren die Gründe für Ihre Entscheidung und was erwarten Sie vom neuen MODULITH® SLK »inline« für Ihr Haus, für Ihre Patienten und für sich selbst? Wir dürfen Ihnen hierzu einige Fragen stellen.

 

Warum haben Sie sich für den neuen MODULITH® SLK »inline« entschieden und was ist für Sie das Besondere an diesem Lithotripter?

 

Prof. Dr. Häcker: Wir haben in den vergangenen 20 Jahren bereits sehr gute Erfahrungen mit STORZ MEDICAL Lithotriptern gemacht und eigentlich sahen wir zunächst keine Notwendigkeit, überhaupt über einen neuen Lithotripter für uns nachzudenken. Nun ergab sich aber für uns die Gelegenheit, an der Entwicklung dieser neuen Lithotriptergeneration beratend mitzuwirken und waren am Schluss erstaunt darüber, wie innovativ ein Lithotripter auch 31 Jahre nach der ersten Steinbehandlung mit Stosswellen sein kann. Das gesamte Konzept, die bekannte Materialqualität, die Zuverlässigkeit, die neue Mobilität, die Bedienerfreundlichkeit und natürlich die bewährte elektromagnetische Zylinderquelle mit der »inline«-Anordnung der Röntgen haben schliesslich nicht nur mich, sondern unser gesamtes Klinikteam überzeugt.

 

Sie haben auch schon andere Lithotripter kennengelernt und konnten damit arbeiten. Was unterscheidet den MODULITH® SLK »inline« von den Modellen anderer Hersteller?

 

Prof. Dr. Häcker: Innovationen in diesem hochsensiblen Bereich der Medizintechnik müssen sinnvoll sein. Der neue Bedienungskomfort, die komfortable Patientenlagerung, die vielseitige Nutzung des Gerätes auch für endourologische Eingriffe, das alles macht einfach viel Sinn. Weiterhin zählt für unser Haus das unbedingte Leistungsprinzip. Das bedeutet, wir müssen uns auf das Gerät zu jeder Zeit und bei jeder Behandlung verlassen können. Wir haben einen hohen Patientendurchsatz, auch hier darf es – ebenso wie bei der Wirtschaftlichkeit des Gerätes – keine Einschränkungen geben.

 

Ganz wichtig für uns ist das Wertigkeitsprinzip: Lithotripter von STORZ MEDICAL sind fast schon für eine halbe Ewigkeit gemacht. Technologien, mit denen wir alle uns täglich umgeben, dürfen durchaus besonderen Ansprüchen genügen. Wir denken da durchaus in Dekaden. Natürlich sind auch die relativ geringen laufenden Kosten und die Lebensdauer der elektromagnetischen Zylinderquelle ganz entscheidende Faktoren. Dem MODULITH® SLK »inline« wurde unserer Meinung nach auch sehr viel Individualität mitgegeben. Ich konnte bei der Konfiguration des Lithotripters vieles mitentscheiden, so dass das Gerät ganz unseren klinischen Anforderungen und Bedürfnissen entspricht. Und das System entwickelt sich ja auch weiter, so dass wir uns auch zukünftig den technologischen Fortschritt, den es ganz natürlich weiter geben wird, mit gesichert haben, ohne gleich wieder ein neues Gerät kaufen zu müssen.

 

Wie bewerten Sie die Lernkurve bei dem MODULITH® SLK »inline«? (Auch in Bezug auf andere Ihnen bekannte ESWL-Geräte)

 

Prof. Dr. Häcker: Die Lernkurve ist sehr steil. Wer weiss wie eine ESWL inklusive Ortung abläuft, kommt mit diesem Gerät auf Anhieb klar. Was für uns auch ganz wichtig ist, ich nenne das mal das »Einfachund-Intuitiv-Prinzip«: Gerätefunktionen, Patientenpositionierung, die Bedienung des Gesamtsystems –alles funktioniert so einfach wie intuitiv. Das Handbuch muss man eigentlich nicht mehr lesen, vieles ist selbst erklärend.

 

Wie sind Ihre ersten klinischen Erfahrungen mit dem neuen STORZ MEDICAL Lithotripter?

 

Prof. Dr. Häcker: Wir setzen das Gerät nun seit Februar ein und haben schon einige Patienten erfolgreich behandelt. Die Ergebnisse sind auf dem hohen Niveau, das wir von Lithotriptern von Storz Medical gewohnt sind. Statistische Aussagen zur Effizienz können wir erst in einiger Zeit treffen, wenn eine ausreichend grosse Datenmenge vorliegt.

Wie bewerten Sie das Inline-Ortungskonzept?

Prof. Dr. Häcker: Durch den koaxialen Aufbau von Röntgen- und Stosswellensystem fällt einem die Einstellung des Steines in den Fokus leicht. Die Einstellung der Höhe ist weniger kritisch als bei Systemen mit Koppelwinkeln um 45°, da die Länge des Fokus als Sicherheitspuffer dient und der Stein sicher im Fokusvolumen liegt. Durch die Öffnung des Therapiekopfes kann man den Verlauf der Fragmentation des Steines gut verfolgen und bei Bedarf die Lage einfach nachjustieren.

 

 

Welche Vorteile bringt der flexible Therapiekopf in Kombination mit dem STORZ MEDICAL Patiententisch?

Prof. Dr. Häcker: Durch den Tisch können Patienten vom Kind bis zum adipösen Erwachsenen einfach und sicher gelagert werden. Unabhängig von der Lage des Steins im Harnsystem bleibt der Patient immer in Rückenlagerung und der Kopf bleibt immer an demselben Ende des Tisches. Der Therapiekopf ermöglicht eine Ankopplung und Behandlung mit Stosswellen von ventral oder dorsal. Dadurch entfallen mühselige Umlagerungen des Patienten und die Anästhesie kann fix an einem Ort im Raum bleiben.

Wie sind Ihre Erfahrungen bei der endourologischen Nutzung?

Prof. Dr. Häcker: Der Tisch des Gerätes eignet sich gut für endourologische Eingriffe. Alle transurethralen Engriffe des unteren (TUR-Blase, TUR-Prostata, Laserenukleation der Prostata) als auch des oberen Harntraktes (URS) führen wir regelmässig auf dem MODULITH® SLK »inline« durch. Durch das Zubehör wie die Einlegeplatte, Beinhalter und die Spülwanne ist das Gerät schnell für andere Behandlungen als die ESWL vorbereitet. So können wir eine gute Auslastung des Gerätes und Behandlungsraums erreichen.

Ein Statement, das Ihnen spontan zu dem Gerät einfällt?

Prof. Dr. Häcker: »Kompliziertheit« im Umgang mit diesem neuen Lithotripter wäre nur noch eine dumme Ausrede.

Prof. Dr. Häcker, wir danken Ihnen für dieses Interview!

Rate this blog entry:
0
 

Comments

No comments made yet. Be the first to submit a comment
Guest
Friday, 28 July 2017
STORZ MEDICAL AG
Lohstampfestrasse 8
8274 Tägerwilen
Switzerland
Tel.: +41 (0)71 677 45 45
Fax: +41 (0)71 677 45 05

www.storzmedical.com
Personal data
Address
Contact data
Message