Parkinson-Erkrankung: Weltweit erste klinische Studie zur Behandlung mit Stosswellen

2020-09-30_news_TPS-enables-targeted-stimulation-of-cerebral-region

2019 wurde das NEUROLITH®-Stosswellen-System erfolgreich im Markt eingeführt. Das von STORZ MEDICAL in der Schweiz entwickelte Gerät zur Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) ist das einzige in Europa vermarktete Medizinprodukt, das in der Europäischen Union zur Behandlung des Zentralnervensystems von Patienten mit Alzheimer-Erkrankung zugelassen ist. Jetzt wird die Wirkung der TPS bei einem weiteren neurologischen Krankheitsbild untersucht: Im September 2020 startete an der MedUni Wien (Universitätsklinik für Neurologie) unter der Leitung von Prof. Dr. Roland Beisteiner die weltweit erste klinische Studie zur Behandlung von Parkinson-Patienten mit Stosswellentherapie unter Echtzeit-Kontrolle.

Die Studie wird die Sicherheit und potenzielle Wirksamkeit des Verfahrens bewerten. Die Teilnehmer werden mit dem stosswellenbasierten TPS/NEUROLITH®-System behandelt, das bereits bei der Behandlung von Alzheimer-Patienten eingesetzt wird. Dessen patentierte Bodytrack®-Technologie ermöglicht eine präzise Positionierung und Echtzeit- Dokumentation.

Die derzeitige Standard-Arzneimittelbehandlung von Parkinson-Patienten bewirkt nur eine minimale und kurzfristige Linderung der Symptome. Die meisten Patienten haben dadurch nur begrenzte Vorteile, wobei die Behandlungsreaktionen stark variieren.

Dem gegenüber bietet das TPS-Verfahren eine völlig neue Methode zur Behandlung neurologischer Krankheitsbilder wie Parkinson: Gehirnregionen können damit bis zu 8 cm tief stimuliert werden, wobei die kurze Stimulationsdauer die Gefahr einer Gewebeerwärmung verhindert. Für Patienten ist die TPS schmerzfrei und unkompliziert. Die Behandlung erfolgt durch die geschlossene Schädeldecke hindurch, eine Rasur der Kopfhaut ist nicht notwendig. Während der Behandlung ist der Patient nicht fixiert und kann sich frei bewegen.

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