Wir entwickeln und produzieren nicht-invasive medizinische Technologien, bei denen anhand von fortschrittlicher Physik klinisch wirksame Therapien mit messbaren Ergebnissen entstehen.
Unsere Stosswellen- und regenerativen Therapien haben sich weltweit in zahlreichen medizinischen Fachbereichen etabliert – unter anderem in der Orthopädie, Sportmedizin, Urologie, Neurologie sowie Kardiologie. Diese Therapien basieren auf bewährten physikalischen Prinzipien und werden durch wissenschaftliche Evidenzdaten gestützt. Je nach Indikation stellen sie entweder eine regenerative Stimulation sicher oder erzielen präzise mechanische Effekte wie die Zertrümmerung von Steinen.
Bei sämtlichen Anwendungen liegt das Hauptaugenmerk auf zuverlässiger klinischer Leistung sowie auf der Wirksamkeit der Behandlung und der Patientensicherheit.
Fachgebiete:
Urologie
Orthopädie
Neurologie
Kardiologie
Urogynäkologie
Dermatologie
Veterinär
Fokussierte Stosswellen (F-SW)
Bei der fokussierten Stosswellentherapie werden akustische Pulswellen nicht-invasiv in den Körper appliziert, wobei sich die Energie in einem präzisen Brennpunkt gebündelt. Dies ermöglicht eine gezielte Behandlung von tiefen Gewebestrukturen oder Steinen.
Stosswellen decken einen breiten Energiebereich ab und bieten dadurch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in einem breiten Spektrum medizinischer Fachbereiche.
So werden sie beispielsweise im Rahmen der Indikation Muskel-Skelett-Erkrankungen zur Behandlung chronischer Tendinopathien, Verkalkungen und verzögerter Knochenheilung eingesetzt. Mittels Mechanotransduktion lösen die mechanischen Impulse hierbei biologische Reaktionen aus, stimulieren die Regeneration von Gewebe und fördern den Heilungsprozess.
In der Urologie dienen Stosswellen zur nicht-invasiven Zertrümmerung von Harnsteinen. Hochenergetische Impulse erzeugen eine mechanische Belastung in den Steinen, wodurch diese in kleinere Partikel fragmentiert werden, die der Körper auf natürliche Weise ausscheiden kann.
Unsere patentierten elektromagnetischen Stosswellen stellen eine klinisch optimale Fokusgrösse, Präzision sowie reproduzierbare Behandlungsergebnisse sicher.
[Abbildung Energiespektrum]
Radiale Stosswellen (R-SW)
Aus physikalischer Sicht sind radiale Stosswellen ballistisch erzeugte radiale Druckwellen. Sie werden standardmässig zur Behandlung von Tendinopathien, myofaszialen Schmerzsyndromen und Triggerpunkten eingesetzt.
Dabei breitet sich die Energie radial vom Applikator in das umliegende Gewebe aus. Sie erreicht ihre höchste Intensität an der Oberfläche und nimmt mit zunehmender Tiefe ab. Dadurch eignen sich radiale Stosswellen insbesondere für oberflächlichere und grössere Gewebestrukturen.
Die mechanische Stimulation fördert die Mikrozirkulation sowie die Stoffwechselaktivität in der behandelten Körperregion und unterstützt die lokale Gewebereaktion.
»Deep R-SW« mit MASTERPULS icon für einzigartige Tiefenwirkung
»Deep R-SW« steht für eine neue Generation der radialen Stosswellentherapie und bietet eine grössere Eindringtiefe sowie einen um 30 % erweiterten Intensitätsbereich. Mit ihrem breiteren Energiespektrum ermöglicht sie eine personalisierte Behandlung tiefer Muskel- und Faszienstrukturen – ideal für schmerzempfindliche Patienten und Sportler. Damit schliesst »Deep R-SW« die therapeutische Lücke zwischen der klassischen radialen und der fokussierten Stosswellentherapie.
Wussten Sie das bereits?
Die Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) wird häufig als Oberbegriff für Stosswellenbehandlungen verwendet. In der klinischen Praxis kann sich dieser Begriff sowohl auf fokussierte Stosswellen (F-SW) als auch auf radiale Stosswellen (R-SW) beziehen, auch wenn sich die physikalischen Eigenschaften und therapeutischen Anwendungsbereiche beider Technologien unterscheiden.
Extrakorporale Magnetotransduktions-Therapie (EMTT)
Bei der Extrakorporalen Magnetotransduktions-Therapie (EMTT) handelt es sich um eine nicht-invasive Behandlungsmethode, bei der hochenergetische, schwingende Magnetfelder zur Stimulierung biologischer Prozesse im Körper angewendet werden. Die elektromagnetischen Impulse induzieren elektrische Ströme im Gewebe. Dadurch aktivieren sie Zellmechanismen zur Regeneration und Schmerzlinderung.
Bei Indikation Muskel-Skelett-Erkrankungen wird die EMTT zur Behandlung chronischer Schmerzen, degenerativer Gelenkerkrankungen sowie Entzündungserkrankungen von Sehnen und Gelenken angewendet. Die hohe Schwingungsfrequenz und Magnetfeldstärke ermöglichen eine Eindringtiefe von bis zu 18 cm und gewährleisten so eine wirksame Behandlung tiefer Gewebestrukturen.
Auf Zellebene wirken sich die induzierten Ströme auf die Membrandurchlässigkeit sowie die Aktivität der Ionenkanäle aus. Dies fördert Stoffwechselprozesse und entzündungshemmende Reaktionen. Die EMTT ermöglicht ausserdem eine wirksame Stimulation der Geweberegeneration ohne mechanischen Kontakt, was die Behandlung für Patienten besonders angenehm macht.
Hochfrequente Vibrationstherapie
Bei der hochfrequenten Vibrationstherapie mit V-ACTOR® (bis zu 100 Hz) werden pneumatische Impulse eingesetzt, um schnelle mechanische Schwingungen zu erzeugen. Bei dieser nicht-invasiven Behandlung werden die Schwingungen in das Gewebe appliziert, um mechanosensitive Rezeptoren in Muskeln, Faszien und Sehnen in das Gewebe zu stimulieren.
Bei Muskel-Skelett-Erkrankungen wird die Vibrationstherapie angewendet, um den Muskeltonus zu regulieren, myofasziale Verspannungen zu lösen und die Wiederherstellung der Muskelfunktion zu unterstützen. Sie kommt primär in der Rehabilitations- und Sportmedizin zur Behandlung von Muskelverspannungen und Muskelfunktionsstörungen zum Einsatz.
Je nach angewendetem Frequenzbereich kann die Vibrationstherapie die Entspannung von Muskeln fördern, den Muskeltonus verringern oder eine sensorische Stimulation bewirken, die zur Schmerzmodulation beiträgt. Die mechanische Stimulation verbessert die Mikrozirkulation, aktiviert neuromuskuläre Signalwege und kurbelt die lokale Stoffwechselaktivität an.
Vakuumtherapie
Bei der Vakuumtherapie mit dem VACU-ACTOR® wird lokaler Unterdruck genutzt, um oberflächliche Gewebeschichten zu mobilisieren. Bei dieser nicht-invasiven Behandlung erzeugt der kontrollierte Unterdruck vertikale und horizontale Zugkräfte im Gewebe. Die Therapie wird angewendet, um verklebte Strukturen zu lösen, Gewebespannungen zu verringern und die Regeneration des oberflächlichen Weichteilgewebes zu fördern. Meist kommt sie in Kombination mit anderen Therapien zum Einsatz, um die Behandlungseffekte zu verstärken.
Die mechanische Traktion fördert die Mikrozirkulation und aktiviert den Lymphfluss. Dadurch wird das Gewebe hydriert, der Stoffwechselaustausch unterstützt und gleichzeitig die Gewebemobilität verbessert.
Kombinierte Therapieansätze
Im klinischen Praxisalltag ergänzen sich diese Therapieansätze in ihrer Wirkung auf das Gewebe. Sie erzielen additive Wirkungen, mit denen die Regeneration beschleunigt und die Schmerz- sowie Funktionsergebnisse bei Patienten mit Tendinopathien der Rotatorenmanschette verbessert werden.
