Alzheimer-Patient bedankt sich mit historischem Panneau Japonais
C. L. hat eine bewegte Karriere hinter sich. Der ehemalige französische Wrestler aus Ribeauvillé im Elsass wurde 1977 Europameister im Ringen, gewann Rennen als Radsportler und arbeitete in Deutschland als Dokumentarfilmer und Fotograf. Als schwersten Kampf seines Lebens bezeichnet C. L. jedoch seine Alzheimer-Erkrankung. Als diese immer weiter voranschritt, wurde er depressiv und dachte schon ans Aufgeben. Ständig vergass er Sachen oder verwechselte Dinge und Namen. Sogar an seine Kämpfe im Ring konnte er sich nicht mehr erinnern. Dann, im Jahr 2021, las er zufällig von der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) und beschloss, diese auszuprobieren – eine gute Entscheidung, wie sich bald herausstellte.
Deutliche Verbesserungen und langsames Fortschreiten
C. L. reiste nach Kempen und liess sich dort von Prof. Dr. Lars Wojtecki (Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation am Hospital zum Heiligen Geist) mit der TPS behandeln. Schon nach den ersten Sitzungen ging es C. L. besser: Er wurde klarer im Kopf, konnte wieder nahezu ohne Einschränkung sprechen und auch sein Gedächtnis verbesserte sich deutlich. Die Erfolge waren so gross, dass 2022 sogar die BILD-Zeitung – Deutschlands auflagenstärkste Tageszeitung – ausführlich darüber berichtete.
Aufgrund der sehr guten Ergebnisse erhält C. L. bei Prof. Wojtecki bis heute in regelmässigen Abständen TPS-Folgebehandlungen. Laut ihm und seinen Angehörigen schreitet die Alzheimer-Erkrankung nur sehr langsam voran und er ist sehr dankbar dafür, dass die TPS es ihm immer wieder ermöglicht, möglichst selbstbestimmt am Leben teilzunehmen. Um seiner Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, hat er Prof. Wojtecki vor kurzem einen wertvollen historischen Wandbehang – ein Panneau Japonais – geschenkt, der nun als Dauerleihgabe in voller Grösse im neuen Verwaltungsgebäude von STORZ MEDICAL in Tägerwilen bewundert werden kann.

Goldmedaille auf der Weltausstellung von 1900 in Paris
Der Panneau Japonais aus der Manufaktur von Ch. Steiner in Ribeauvillé wurde erstmals auf der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 präsentiert, wo er die Goldmedaille gewann und anschliessend dem Kaiser von Japan als Geschenk überreicht wurde. Insgesamt wurden 13 Exemplare gedruckt, die u.a. als Geschenke ins Weisse Haus in Washington und in den Kreml nach Moskau gingen. Bei der Dauerleihgabe handelt es sich um die letzte Replik des Kunstwerks.
Der Panneau Japonais stellt Geishas in einem japanischen Garten dar. Das Bild wurde auf Baumwolle mit 1258 Holzdruckstempeln in Polychromie (36 Farben) gedruckt. Die Anfertigung der Stempel dauerte viele Jahre, am Druck eines Exemplars arbeiteten mehrere Spezialisten. Die manuelle künstlerische Technik war die komplexeste der damaligen Zeit und wurde bis heute nie übertroffen. Eine erneute Replik ist unmöglich, da die Holzstempel bei einem Brand vernichtet wurden.
STORZ MEDICAL ist zutiefst dankbar für die Dauerleihgabe dieses einzigartigen Kunstwerks, das nun den Eingangsbereich des neuen STORZ MEDICAL Gebäudes schmückt.